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 DEMO "Fukushima ist überall"

Impressionen vom 21.03 in Papenburg

"Fukushima ist überall"

Wir Sind Aussteiger!

 Keine Konkretisierung des Energieträgers im RROP - BI kritisiert "Weil wir das nicht wollen!" ist zu wenig

 Dörpen: SG-Bürgermeister Hans Hansen hört auf

 Das Schild ist weg

 BI nimmt Stellung gegen Dörpen als Großkraftwerksstandort im RROP

 Stellungnahme der BI zum Entwurf des RROP 2010

Menschenkette vom 24.04.2010

  

 Für Rekommunalisierung der Energienetze

 Das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen ist Geschichte

 Chronologie der BI (Stand: 01/2010)


EnBW und BKW erklären das AUS für die Kraftwerksplanung in Dörpen

Wir haben allen Grund zum Jubeln

Das ist eine wunderschöne Nachricht für uns, unsere Kinder, unsere Umwelt und das Klima. Uns bleiben jährlich viele Tonnen Schadstoffe und ca. 7 Mio. Tonnen CO2 erspart. Es wird immer deutlicher, die Menschen wollen keine Kohlekraftwerke mehr, der Widerstand wächst!

Gemeinsam haben wir uns gegen das Kohlekraftwerk gewehrt. Die BI hat viel Zuspruch und Hilfe bekommen, dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Diese frohe Nachricht bedeutet aber nicht das Ende der BI Saubere Energie.

Es muss verhindert werden, dass der Nächste kommt. Wir müssen wachsam bleiben, angesichts der Ankündigung von Gemeinde und Landkreis "auch in Zukunft  jedem  potentiellen Investor eine Chance zu geben und  jedes  Industrieprojekt ohne ideologische Vorbehalte verantwortungsvoll zu prüfen."

Es gibt also noch viel zu tun!

Ems-Zeitung online vom 09.12.2009

„Aus“ für Kohlekraftwerk in Dörpen

gs Dörpen.
Die Planungen für den Bau eines Steinkohlekraftwerkes in Dörpen werden eingestellt. Die Investoren begründeten ihre Entscheidung mit der Ankündigung des Dörpener Unternehmens UPM Nordland Papier, die Planungen für den Bau eines eigenen Gaskraftwerkes weiterentwickeln zu wollen.

Wie die Investoren, die Energiekonzerne EnBW (Karlsruhe) und BKW (Bern), gestern Abend weiter mitteilten, lässt sich ein geplantes Kraftwerk ohne eine so genannte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nicht wirtschaftlich betreiben. Landrat Hermann Bröring, der Dörpener Gemeindedirektor Hans Hansen sowie Bürgermeister Hartmut Schneider bedauern das „Aus“ für das umstrittene Milliardenprojekt.

In einer gemeinsamen schriftlichen Erklärung teilten sie mit, dass sich der Landkreis Emsland und die Gemeinde Dörpen mit den Investoren aber darin einig seien, dass eine nennenswerte KWK nur mit einer Wärmeabnahme durch UPM Nordland Papier zu realisieren gewesen wäre.

Der finnische Mutterkonzern UPM hatte nach dem Verzicht auf eine Investorenbeteiligung Anfang des Jahres auch von einer Kraft-Wärme-Kopplung aus wirtschaftlichen Gründen Abstand genommen.

Wie aus den Mitteilungen der Investoren sowie von Bröring, Hansen und Schneider weiter hervorgeht, hat UPM ein daraufhin von den Investoren entwickeltes, speziell auf die Anforderungen der Papierfabrik ausgerichtetes Konzept, das für einen langfristigen Wärmeabnahmevertrag ausgelegt war, ebenfalls abgelehnt.

Stattdessen hatte UPM Nordland im November das Genehmigungsverfahren für den Bau eines eigenen Gaskraftwerkes in Gang gesetzt.

Aus der Sicht von EnBW ist die gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung durch KWK „aus ökologischen und ökonomischen Gründen“ eine wesentliche Bedingung für den möglichen Bau eines Kohlekraftwerks in Dörpen. Nach der Entscheidung von UPM habe die weitere Projektentwicklung keine Basis mehr.

Das gelte auch für ein mögliches Gaskraftwerk, wie eine EnBW-Sprecherin auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigte. „Diese Frage stellt sich nicht“, sagte sie. „Das Kriterium sei die Kraft-Wärme-Kopplung. Und daran ist das Projekt gescheitert.“


NDR vom 09.12:2009

Investor zieht sich zurück

Kohlekraftwerk in Dörpen steht vor dem Aus
 
Weil der Investor abgesprungen ist, steht das umstrittene Kohlekraftwerksprojekt im emsländischen Dörpen vor dem Aus. Der baden-württembergische Energiekonzern EnBW teilte am Mittwoch mit, wegen fehlender Möglichkeit zur Kraft-Wärme-Kopplung die Projektarbeiten nicht mehr fortsetzen zu wollen. Weil der am Ort ansässige Papierhersteller UPM Nordland bekannt gegeben hatte, keine Wärme von dem Kohlekraftwerk zu beziehen, sondern ein eigenes Gaskraftwerk bauen zu wollen, gebe es für ein Steinkohlekraftwerk in Dörpen keine Basis mehr.

Kraftwerksgegner erleichtert

Für die Bürgerinitiative "Saubere Energie" sagte Vorsitzende Inge Stemmer, die Nachricht sei "ganz hervorragend". Man müsse nun achtgeben, dass nicht ein anderer Investor einspringe. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück-Emsland, Marco Graf, zeigte sich dagegen am Mittwochabend enttäuscht. "Die Entscheidung von EnBW gegen den Bau eines Steinkohlekraftwerks am Standort Dörpen ist sowohl energiepolitisch als auch regionalwirtschaftlich bedauerlich."

8.000 Einwendungen

Das Kraftwerksvorhaben war in der Region heftig umstritten. Bereits bei den Vorbereitungen für den Bau hatte es Verzögerungen gegeben. Gegen den im Sommer ausgelegten Bebauungsplan wurden mehr als 8.000 Einwendungen erhoben. Auch Umweltverbände kritisierten das Kraftwerksvorhaben und drohten mit Klagen.


EnBW vom 09. Dezember 2009

Steinkohlekraftwerk Dörpen:

Aufgrund fehlender Möglichkeit zur Kraft-Wärme-Kopplung nimmt EnBW Abstand vom Projekt

Karlsruhe. Die Projektarbeiten zur Entwicklung eines Steinkohlekraftwerks am Standort Dörpen werden nicht weiter fortgeführt. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen ist für die EnBW Energie Baden-Württemberg AG die gleichzeitige Strom- und Wärmeerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung eine wesentliche Bedingung für die mögliche Realisierung des Kohlekraftwerksprojekts am Standort Dörpen.

Nachdem das als Wärmeabnehmer in Frage kommende Industrieunternehmen nun bekannt gegeben hat, keine Prozesswärme aus dem geplanten Steinkohlekraftwerk beziehen und stattdessen ein eigenes gasbefeuertes Heizkraftwerk vorantreiben zu wollen, hat die weitere Projektentwicklung für ein Steinkohlekraftwerk in Dörpen keine Basis mehr.

Die EnBW bedauert diese Entwicklung ausdrücklich; dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund  der breiten Unterstützung des Projekts von Seiten der Standortgemeinde und des Landkreises.


Berner-Zeitung vom 09.12.2009

BKW stellt Planungsarbeiten an Kohlekraftwerk ein

Die BKW hatte im vergangenen März bereits die Federführung am Steinkohlekraftwerkprojekt abgegeben. Aktuell ist sie laut eigenen Angaben noch mit 24,9 Prozent daran beteiligt. Die Mehrheit hält die deutsche EnBW Energie Baden Württemberg AG mit 75,1 Prozent.

Eine wesentliche Voraussetzung für das Projekt sei die gleichzeitige Wärmeerzeugung durch Kraft-Wärme-Kopplung gewesen. Nachdem das in Dörpen ansässige Unternehmen Nordland Papier die direkte Beteiligung abgelehnt hat, «hat die weitere Projektentwicklung unter diesen Voraussetzungen keine Grundlage mehr», schreibt die BKW.

Im Kanton Bern waren die Pläne insbesondere von Seiten der Umweltorganisationen, aber auch einiger Parteien, heftig kritisiert worden. Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos wurde die BKW für ihr Projekt in Dörpen mit einem Schmähpreis von «Public Eye on Davos» bedacht.

Dieser öffentliche Druck sei zur Kenntnis genommen worden, habe aber keine Rolle gespielt für den Projektabbruch, sagte BKW-Sprecher Antonio Sommavilla auf Anfrage. Die BKW bedaure den Entscheid der EnBW.

Sommavilla wollte keine Angaben zu den Kosten der dreijährigen Projektarbeit machen. Mit jedem Projekt seien gewisse Risiken verbunden.

Regierungsrätin Egger erfreut

Die bernische Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer (SP) zeigte sich auf Anfrage erfreut über die neuste Entwicklung. Sie habe das Projekt von Anfang an kritisiert. Die Regierungsrätin verwies auch darauf, dass die Berner Kantonsregierung die BKW in einem Brief aufforderte, sich aus klimaschädigenden Projekten zurückzuziehen.

Egger stellte sich im Mai 2008 vor der BKW-Generalversammlung mit aus Dörpen angereisten Kraftwerkgegnern hinter ein Transparent, auf dem diese gegen das Projekt protestierten.

Sie habe den Eindruck, dass sich in der letzten Zeit in Deutschland der Widerstand gegen Kohlekraftwerke verstärkt habe, sagte Egger am Mittwoch auch. Der Kanton Bern ist der grösste Aktionär der BKW AG.

BKW sucht keine Alternative

Nach dem Ende des Dörpener Projekts kann man davon ausgehen, dass die BKW sich nicht weiter für Kohlekraftwerke in Deutschland oder sonstwo engagiert. Verwaltungsratspräsident Fritz Kilchenmann sagte an der letzten Generalversammlung im April dieses Jahres, die BKW suche keine neuen fossil-thermischen Kraftwerkprojekte.

Allerdings ist im deutschen Wilhelmshaven ein Steinkohlekraftwerk im Bau, an dem die BKW mit 33 Prozent beteiligt ist. Sommavilla sagte am Mittwoch, die Anlage mit 240 Megawatt Leistung werde 2012 ans Netz gehen. (js/sda)


  Klimaaktionstag 2009 in Dörpen

 Ofen aus?

 ZDF Länderspiegel vom 28.11.2009


Protestaktion: Schweizer Botschaft

 Schweiz will neue Kohlekraftwerke in Deutschland bauen

Betroffene Bürger bitten um Klima-Asyl in der Schweiz Schweizer Energieunternehmen beteiligen sich an umstrittenen deutschen Kohlekraftwerksplanungen / Breite Koalition von Kraftwerksgegnern protestiert vor der Schweizer Botschaft / Betroffene Bürger übergeben symbolisch Klima-Asylgesuch an die Schweiz. Dörpen, Lünen und Brunsbüttel gehören nicht gerade zu den bekanntesten deutschen Städten.

Aber sie haben eines gemeinsam: Schweizer Energieunternehmen beteiligen sich dort an riesigen Kohlekraftwerksprojekten, die Unmengen des Klimakillers CO2 ausstoßen werden. In Deutschland gibt es gegen die Kraftwerksprojekte heftigen Protest der Bevölkerung.Mit einer spektakulären Aktion werden deshalb am 25. November vor der Schweizer Botschaft in Berlin Kohlekraftgegner aus den jeweiligen Städten und Gemeinden gemeinsam mit dem breiten deutschen Bündnis die Klima-Allianz und den Umweltverbänden WWF und BUND vor der Schweizer Botschaft protestieren. Sie werden direkt vor der Schweizer Botschaft symbolisch mit Tonnen dreckiger Kohle zugeschüttet und danach vor den Toren der Botschaft ein Asylgesuch bei den Eidgenossen stellen

Live-Berichterstattung mit Bilder, Twitter und Videos

Keine Form der Stromerzeugung belastet unser Klima mehr als die Verbrennung von Kohle. Werden die geplanten Projekte mit Schweizer Beteiligung realisiert, sind es in Deutschland Kohlekraftwerke mit einer Leistung von insgesamt 4.260 Megawatt (4,2 Gigawatt). Zusammen werden sie jährlich 24,6 Millionen Tonnen CO2 produzieren. Zum Vergleich: Heute verursacht die Schweiz nach offiziellen Angaben pro Jahr 40 Millionen Tonnen CO2.Besonders brisant: In der Schweiz haben strenge Klimaschutzauflagen den Bau neuer Kohlekraftwerke längst unrentabel gemacht. So muss von Basel bis Lausanne jede in die Atmosphäre gepustete Tonne CO2 mit Maßnahmen zum Klimaschutz ausgeglichen werde.

Mehr Informationen unter: http://schweiz.kohle-protest.de

 Dörpen kann schadenersatzpflichtig werden!

  Kein Atommülllager im Emsland

Dörpen sagt Nein!  
Dörpen Sagt NEIN!

 CDU in Dörpen drückt sich vor politischer Entscheidung und versteckt sich hinter juristischen Ausflüchten

 Vorstellung Rechtsgutachten: Bürgerbefragung zum Kohlekraftwerk Dörpen ist rechtlich zulässig

Spendenaufruf:

Die Bürgerinitiative hat für die Einwendungen Sach- und Rechtsbeistand in Anspruch genommen. Ohne diesen Beistand wären qualifizierte Einwendungen nicht möglich. Natürlich verursacht die rechtliche Beratung Kosten, die die BI aus eigener Kraft nicht vollständig leisten kann.

Deshalb bittet die Bürgerinitiative Saubere Energie Dörpen e.V. um Spenden.

Ihre Spenden sind steuerlich abzugsfähig!

Wenn Sie bei Ihrer Überweisung Ihren Namen und Ihre Adresse angeben, wird Ihnen eine Spendenbescheinigung für das Finanzamt zugeschickt.

Konto: Hümmlinger Volksbank, BLZ 280 693 81, Kontonummer 77 100 01
Internationale Kontoangaben:
IBAN: DE76280693810007710001
K-Nr.: GENODEF1WLT

 Dicke Luft in der Esterweger Dose?

 Leserbrief an die Ems-Zeitung schreiben

 
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"KEIN KOHLEKRAFTWERK IN DÖRPEN!"