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Pressemitteilung der Bürgerinitiative Saubere Energie e. V. vom 16.11.2009 Gemeinde soll weitere Planungen am B-Plan einstellenIm Januar 2009 hat die Firma Nordland die Gemeinde Dörpen mit der Aussage überrascht „Die Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung ist für uns keine wirtschaftliche Lösung.“ und „Das rechnet sich aus unserer Sicht nicht. Energie aus Kohle ist für uns die schlechteste Variante für die Lösung unseres Problems hoher Energiekosten.“ Jetzt wurde die Gemeinde wieder überrascht durch die Bekanntgabe, dass UPM konkret den Bau eines Gaskraftwerkes plant. Trotz der eindeutigen Aussagen stricken Gemeinde und Landkreis weiter an der Legende, die Papierfabrik käme als Abnehmer der Abwärme in Frage. Deshalb weist die BI noch einmal auf die einfache technische Tatsache hin: Nordland und das Kohlekraftwerk wären beide Abwärmeproduzenten. Eine Zusammenarbeit könnte nur minimale Einspareffekte bewirken; mit Kraft-Wärme-Kopplung hat das nichts zu tun. Mit dieser Legende wollen die Befürworter weiter die Planungen für ein Kohlekraftwerk vorantreiben. Zwar soll Kraft-Wärme-Kopplung vorgeschrieben werden, aber wer der Abnehmer der Wärme sein soll, wird nicht mitgeteilt. Außerdem ist vollkommen unklar, in welchem Umfang eine Abwämenutzung von Seiten der Gemeinde Dörpen als ausreichend angesehen wird. Zugleich wird der Bevölkerung quasi im Vorbeigehen mitgeteilt, dass neben einem Kohlekraftwerk noch zusätzlich ein Gaskraftwerk entstehen soll. Die Presseerklärung von Landrat Bröring, SG-Bürgermeister Hansen und Bürgermeister Schneider ist in sich vollkommen widersprüchlich. An einer Stelle wird davon gesprochen, es gebe entweder ein Gaskraftwerk von Nordland oder ein Kohlekraftwerk; das bedeutet, beides wird es nicht geben. Auf der anderen Seite wird der Bebauungsplan weiter verfolgt; eine Verabschiedung würde bedeuten, es kann sehr wohl beides geben. Wir fordern die Gemeinde Dörpen auf, vor Fortsetzung weiterer Planungen die Bevölkerung umfangreich und ausreichend zu informieren. Die Firmen EnBW und BKW sollten aufgefordert werden, ihre Planungen der Bevölkerung gegenüber offen zulegen. Zudem sollten den Bürgern vor einer erneuten Auslegung des Bebauungsplans erst einmal Antworten auf die vorgebrachten Einwendungen gegeben werden. Die Planungen der Gemeinde Dörpen sind eine für Jahre prägende Entscheidung in der Region, die Bevölkerung darf Antworten erwarten. Im Sinne des Klimaschutzes wäre aber der richtige Weg, die Firma Nordland in ihrem Bestreben ein Gaskraftwerk in angepasster Größe zu bauen, mit allen verfügbaren Möglichkeiten zu unterstützen und den Kohleplänen eine eindeutige Absage zu erteilen. Dies ist auch im Sinne der Klimaschutzinitiative, die Landrat Bröring im Landkreis Emsland ins Leben rufen will. Für Rückfragen: Jan Deters-Meissner, Eichenstraße 23, 26892 Wippingen +49 4966 914923 oder +49 175 4476393
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