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Pressemitteilung der Bürgerinitiative Saubere Energie vom 18.01.2009 zu den Meldungen, die Deutsche Bahn wolle sich am geplanten StKKW in Dörpen beteiligen. BI fordert von der Gemeinde: Unwürdiges Spiel der BKW beenden!Nachdem der Papierkonzern UPM der BKW eine Absage für eine Beteiligung am Klimakiller in Dörpen erteilt hat, weil er die Wirtschaftlichkeit des Projekts anzweifelt, hat der schweizerische Energiekonzern einen neuen Joker ins Spiel gebracht. Jetzt soll es die Deutsche Bahn sein, die nicht nur als Stromabnehmer, sondern auch als potentielle Investorin in die Gerüchteküche geworfen wird. Die Glaubwürdigkeit der BKW ist bereits stark angekratzt, haben sie uns doch monatelang glauben lassen, mit UPM sei alles geklärt. Die BKW will in ihren Erklärungen glauben machen, sie habe eine lange Warteliste, auf der sie sich den Investor aussuchen könne. Und Landrat Bröring und Samtgemeindebürgermeister Hansen, die das falsche Spiel mit dem Joker „Nordland“ entweder mitgespielt haben oder aber ihre grenzenlose Naivität kundtun wollten, spielen auch das neue Spiel von BKW mit. Wir glauben der BKW nicht, dass sie noch jemanden findet, der in dieses Schmutzgeschäft einsteigen will. Jeder neue Investor weiß um den Widerstand in der Bevölkerung. Die Menschen in der Region haben das Projekt nach Nordlands Absage für sich schon als erledigt abgehakt. Die BKW hat mit Hans-A. Imboden einen Kommunikationsexperten eingekauft, der der BKW die bisherigen Investionskosten wieder hereinholen soll. Für Bröring, den stellv. Landrat Winter und Hansen , die am 7.1.09 in Panik nach Düsseldorf zum Gespräch mit BKW-Vertretern fuhren, waren die Worte dieses Image-Expertens goldene Worte. Dabei hat das Image der BKW auf Grund des umstrittenen Projekts bereits erheblich Schaden genommen und führte zur Nominierung für den Negativpreis „Public Eye Award“. In der Schweiz nimmt der Widerstand weiter zu. Die Großrätin Flavia Wasserfallen (SP) bezeichnet die BKW Pläne als "Großkraftwerk Planungsleiche" und fordert die BKW auf, dass Projekt endgültig zu begraben. Jetzt soll also die Deutsche Bahn die BKW retten. In der aktuellen Broschüre zu Umwelt und Klimaschutz stellt die Deutsche Bahn fest, dass allein der Personenverkehr auf der Schiene der Umwelt Jahr für Jahr 5,9 Millionen Tonnen CO2 erspart. 5,9 Millionen Tonnen mühsam erreichte Einsparung stehen dann rd. 7 Mio. Tonnen Treibhausgasemission in Dörpen gegenüber. Schmutzige und vernachlässigte Bahnhöfe in Dörpen und Papenburg, mangelhafte Zugverbindungen für unsere Region, wenn es Richtung Bremen oder Hannover gehen soll, dazu noch eine Dreckschleuder in Dörpen: Das ist das Angebot für die Bürger. Und unsere gewählten Volksvertreter verstehen nicht, dass ihre (ehemaligen) Wähler Widerstand leisten. Ein Industriebetrieb, der mensch- und umweltschonende Produktion anbietet, moderne Technologie verwendet und zukunftssichere Arbeitsplätze bietet, würde auch von den Bürgern gern akzeptiert und willkommen geheißen werden. Auch die EWE wird als Co-Investor genannt. Damit wären dann viele Städte und Landkreise plötzlich Mitbesitzer/Betreiber eines StKKWs, die sich gegen die Ansiedlung eines solchen unnötigen Bauwerks ausgesprochen haben. Und die EWE würde sich wohl viele Sympathien in der Region verscherzen und Kunden verlieren. Welche Gerüchte will die BKW noch verbreiten? Wann setzt die Gemeinde Dörpen diesem unwürdigen Spiel mit den Bürgern endlich ein Ende? Wir können nicht verstehen, warum die von uns gewählten Politiker immer noch der BKW den roten Teppich ausrollen. Im eigenen Land würde die Firma mit derartigen Plänen kläglich scheitern. Für Rückfragen: Jan Deters-Meissner, Eichenstraße 23, 26892 Wippingen +49 4966 914923 oder +49 175 4476393
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