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Presseerklärung der Bürgerinitiative "Saubere Energie" Dörpen zur Erklärung des Papierkonzerns UPM vom 28.12.08 UPM beteiligt sich nicht an Kraftwerk – Jetzt die Kraftwerkspläne in Dörpen aufgeben!"Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Planungen für den Dörpener Klimakiller endgültig aufzugeben", bringt Jan Deters-Meissner die Forderung der Bürgerinitiative "Saubere Energie" auf den Punkt. Die Erklärung des finnischen Konzerns UPM, dass er sich aus wirtschaftlichen Gründen nicht als Investor am Kohlekraftwerk in Dörpen beteiligen werde, bringt endlich Klarheit. Seit Beginn der Planungen wurde immer das angebliche Interesse des Papierkonzerns an dem Kraftwerk als Argument für die Ansiedlung des StKKW ins Feld geführt. Das jetzt formulierte Desinteresse von Nordland dürfte dieses Argument erledigt haben. Die Bürgerinitiative hatte schon in der Vergangenheit eine Zusammenarbeit von Nordland mit BKW als betriebswirtschaftlichen Unsinn bezeichnet. Hermann Wacker hat mehrfach öffentlich erklärt, dass die Kraftwerksplanungen nur dann seine Unterstützung haben, wenn dadurch für den Papierindustriestandort Dörpen ein Mehrwert herauskomme. Dies ist nach der Erklärung von UPM offensichtlich nicht der Fall. Im Gegenteil, UPM ist von den wirtschaftlichen Rahmendaten des Kraftwerksprojekts nicht überzeugt. Die BI erwartet jetzt, dass Wacker die Konsequenz daraus zieht und die Bauleitplanung für das Kraftwerk beendet. Die Erklärungen von Wacker und Hansen lassen leider keine Umkehr erkennen. Sie klammern sich an eine Kraft-Wärme-Kopplung mit Nordland. Für die BI ist dies ein Etikettenschwindel und keine echte Kraft-Wärme-Kopplung. BKW will eine Wärmeleistung von ca. 400 MW an Nordland abgeben, und zwar nicht den „Abdampf“, der ansonsten ungenutzt „verpuffen“ würde, sondern „Prozesswärme“, d.h. der Dampf für Nordland soll zusätzlich erzeugt werden. Deters-Meissners Einschätzung dieses Vorhabens ist vernichtend: "Wenn bei gleicher elektrischer Netto-Leistung mehr Kohle verbrannt werden soll, um zusätzlichen Dampf zu erzeugen, dann ist die dadurch bewirkte Steigerung des Gesamt-Nutzungsgrades nicht der Rede wert und klimapolitisch unsinnig!" BI-Sprecherin Inge Stemmer ergänzt: "Statt Gas wird nun Kohle eingesetzt, heißt also nur mehr CO2 und mehr Schadstoffe. Nordland würde sich damit auch ohne Not in eine Abhängigkeit bei seiner Wärmeerzeugung begeben. Das wird UPM ganz sicher nicht machen. Wacker und Hansen sollten aufhören, die Augen vor den Tatsachen zu verschließen." Für Rückfragen: Jan Deters-Meissner Eichenstraße 23 26892 Wippingen +49 4966 914923 oder +49 175 4476393
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